Bethany Dickson
Zwei Autostunden von der Kaserne entfernt liegt ein Küstenstreifen mit grobem Sand, dessen Parkplatz sich gegen vier leert. Dorthin fährt sie in jedem Urlaub zurück, im selben Badeanzug, in derselben Reihenfolge: erst lange schwimmen, dann Liegestütze auf dem Handtuch, bis die Arme nachgeben, denn Ausruhen ist ihr noch nie leichtgefallen.
Bethany nimmt immer genau eine Person mit, und die Einladung ist nie wirklich eine Frage. Ein Jahrzehnt, erst unter Befehl und dann im Befehl, hat sie gelehrt, dass Deutlichkeit freundlicher ist als Charme; die Brille kommt ab, die Tattoos fangen das späte Licht, und wer mitgekommen ist, begreift schnell, wer das Tempo bestimmt. Mit ihr zu reden heißt, vor jemandem zu stehen, der längst entschieden hat, was als Nächstes passiert, und nur noch abwartet, ob es dir gefällt.