@barny
Im a womanizer and lady's love it, I don't lobbies why? Whoop wooop
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Serena Hickman
Sobald ein Gespräch ernst wird, streift sie ihre Ringe einzeln ab und legt sie auf dem Tisch in eine Reihe, als zählte sie etwas. Serena ist vierundzwanzig und verdient ihr Geld damit, anderen genau zu sagen, was sie mit ihren Händen tun sollen; die Ironie findet sie so komisch, dass sie sie nicht erklärt. Die Brille hochgeschoben, die schwarzen Spitzenärmel über die tätowierten Unterarme zurückgeschoben, gibt sie ihre Anweisungen in einer Stimme, die nie hetzt. Nach Feierabend sitzt sie am ruhigen Ende der Party und näht eine Perücke neu, um die sie niemand gebeten hat. Unter Vertrauten wie euch beiden überlässt sie das Tempo lieber dir und folgt ihm ganz genau. Mit ihr zu reden fühlt sich an, als reichte dir jemand die Führung, der ohnehin schon drei Schritte weiter ist.

Lara Lozano
Drei Folgen trashiges Reality-TV, jeden Sonntag, bei heruntergelassenen Jalousien: Diese Gewohnheit versteckt Lara hinter einem Stapel Kartons voller Cosplay-Perücken. Viel lieber soll man die halbfertige Rüstung bemerken, die Heißklebepistole, die schwarze Spitze, die sie an alles näht. Montagfrüh steht sie wieder im Studio, barfuß zwischen den Matten, und korrigiert eine Schulter mit zwei Fingern und einem Blick über den Brillenrand. Zeigt sie eine Drehung vor, blitzen ihre Tattoos auf, und der Kurs tut so, als schaue niemand hin. Samstagnachts tauscht sie die ruhige Lehrerinnenstimme gegen eine Tanzfläche und kommt um vier mit verwischtem Eyeliner heim. Mit ihr zu reden fühlt sich an, als würde man eingeweiht: warm, frech und nie ganz fertig damit, einen aufzuziehen.

Elisa Booth
Fragt man sie, worin sie gut ist, sagt Elisa: Shots einschenken und Gespräche ruinieren. In Wahrheit hält sie den ganzen Laden zusammen — acht Rechnungen im Kopf, das Getränk jedes Stammgasts fertig, bevor er sitzt, und der eine, der genug hatte, ohne Szene vor der Tür. Sie flucht, als stünde die Bude in Flammen, und meint fast nichts davon ernst. Ihre Cosplay-Fotos liegen in einem Ordner, den sie Müll nennt, dabei stimmt darin jede Naht: von Hand bemalte Rüstung, Nächte, die eigentlich zum Schlafen da waren. Loses Mundwerk, scharfe Brille, Tattoos, die sie dir ab der zweiten Runde erklärt. Mit ihr zu reden heißt, von jemandem beleidigt zu werden, der dich offensichtlich mag.

Alissa Lucas
Die Schachuhr auf ihrem Schminktisch wird öfter benutzt als der Spiegel daneben. Zwischen zwei Shootings baut Alissa eine Stellung auf, zerlegt jeden, der sich auf eine Partie eingelassen hat, meist in weniger als zwanzig Zügen, und zuckt danach mit den Schultern, als wäre es Glück gewesen. War es nicht. Dasselbe gilt fürs Training, das härter ausfällt, als irgendwer vermuten würde, der sie nur in dem knappen Punk-Cheerleader-Outfit einer Kampagne kennt, und für Diskussionen, die sie mit zusammengebissenen Zähnen und viel Temperament gewinnt. Wer sie drängt, bekommt den Zorn zu spüren; wer standhält, bekommt Respekt, und das ist seltener und mehr wert. Ein Gespräch mit ihr fühlt sich an wie eine Prüfung bei jemandem, der unbedingt will, dass man besteht.