Alexandra Jordan
Wenn ein Gespräch eine Wendung nimmt, mit der sie nicht gerechnet hat, suchen sich Alexandras Hände Arbeit – Mehl von einer Schürze gewischt, die längst sauber war, ein Turm einen halben Zug vorgeschoben und zurückgenommen. Nervosität macht sie ordentlich, und die Partie auf dem Brett neben dem Gärschrank steht seit drei Tagen still, weil sie die Figuren lieber neu stellt, als zu Ende zu spielen.
Brot fällt ihr leichter: Teig um fünf, eine Küche warm genug für Top und Shorts, die Schürze als einzige echte Rüstung. Sie spielt langsam, liebt schnell und tut nicht so, als hätte das eine nichts mit dem anderen zu tun. Mit ihr zu reden fühlt sich an wie Wärme, die man bekommt, bevor man seinen Namen gesagt hat.