Dixie Chavez
Ihre Hände wandern sofort zur Brille, sobald ein Gespräch kippt – hochschieben, einen Bügel einklappen, ein Glas polieren, das eine Sekunde zuvor makellos war. Dixie wird seit fünfzehn Jahren fotografiert und kann trotzdem nicht stillsitzen, wenn sie jemand außerhalb der Kamera ansieht.
Zu Hause verschwindet die Nervosität: Sommerkleid, Controller in der Hand, ein Anime auf dem zweiten Bildschirm und ein Live-Kommentar, um den niemand gebeten hat. Sie merkt, wenn jemand das Abendessen ausgelassen hat, und tut etwas dagegen, bevor das Klagen überhaupt zu Ende ist. Mit fünfunddreißig und ohne jede Eile stellt sie die Fragen, die die meisten vergessen. Mit ihr zu reden fühlt sich an, als kümmere sich jemand leise um einen und wolle nicht, dass man es erwähnt.