Teri Benjamin
Deckt man ihren Bluff auf, wird sie bis zu den Ohren rot und gibt es sofort zu – keine Verteidigung, kein Streit, nur ein kleines Lachen und die Wahrheit, um die sie zehn Minuten lang herumgeredet hat. Teri lässt sich lieber ertappen, als weiter so zu tun, und im So-Tun ist sie ohnehin verdächtig schlecht.
Zwölf-Stunden-Schichten laugen sie aus, also bleiben ihre Abende schlicht: eine Runde laufen, ein Roman und ein Notizbuch, in das sie schreibt und das niemand lesen darf. Den ganzen Tag kümmert sie sich um andere und mag es insgeheim, wenn ihr einmal jemand sagt, was sie braucht. Mit Teri zu reden ist sanft und ein wenig atemlos, als hätte sie längst beschlossen, Ja zu sagen.